Fürstinnengrab

Im Jahre 1913 wurde beim Kiesabbau das „Fürstinnengrab von Haßleben“ entdeckt. In einer 3 Meter tiefen Grabgrube wurden die Gebeine einer dreißig bis vierzig Jahre alten Frau aus dem 4. Jahrhundert bestattet. Diese wurde wegen überaus reicher Grabbeigaben als Stammesfürstin gedeutet. Der gesamte Fundkomplex, zu dem auch eine Gruppe weiterer Bestattungen (möglicherweise Dienerinnen) in der Umgebung des Hauptgrabes gehören, gelangte in das Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens. Nach Abschluss der Untersuchungen wurde die „Haßlebener Kultur“ in die wissenschaftliche Nomenklatur aufgenommen. (* Link und Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung des Museum für Ur- und Frühgeschichte Weimar)

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Bildquelle: Museum für Ur- und Frühgeschichte Weimar

Hier das Bild von Fibeln aus dem Fürstinnengrab von Haßleben, Museum für Ur- und Frühgeschichte in Thüringen. Fibeln wurden benutzt, um Kleider, Umhänge und Mäntel zusammenzuhalten.(Gewandschließen).

Bildquelle: Museum für Ur-und Frühgeschichte Weimar

Ein Besuch des Museums ist sehr zu empfehlen! Nähere Informationen zu Öffnungszeiten, Dauerausstellung und Veranstaltungen finden Sie auf der offiziellen Internetpräsenz des Museums.

* Ein herzliches Dankeschön an den Leiter des Archäologischen Landesmuseums, Herrn Dr. Diethard Walter, für die freundliche Unterstützung.